Die Offizielle Auslosung vom letzten Mittwoch hat das Tournament‑Board klar strukturiert: 64 Kandidaten, vier Viertel‑Zweige, jeder mit zwölf Kämpfern. Auf der linken Seite dominiert der dänische Veteran Michael van Gerwen, rechts das aufstrebende New‑York‑Phänomen Alex “Lightning” Reid. Wer sich jetzt fragt, wo das eigentliche Schlupfloch liegt – hier beginnt das Spiel.
Ein Blick auf die Top‑8 zeigt sofort zwei Kandidaten, die fast wie durch die Hintertür ins Finale schlängeln können: Der belgische Ex‑Champion Phil Taylor (als Ausnahmespieler) und der schottische Aufsteiger Craig “The Hammer” MacLeod. Beide treffen im Viertelfinale erst auf Spieler mit einer Siegquote von unter 42 % in den letzten fünf WM‑Runden.
Taylor wurde im ersten Rundengang gegen den 30‑platzierten Finn Olofsson gepusht. Olofsson hat in den letzten zwölf Turnieren nur 30 % seiner Legs gewonnen, und sein Durchschnitt liegt konstant unter 85. Das bedeutet: Ein Satz von 3‑0 ist hier die realistische Erwartung, wenn Taylor sein gewohntes 100‑Punkt‑Durchschnitts‑Level hält.
MacLeod trifft im Viertelfinale auf den japanischen Rookie Kenji Sato, dessen Auftritt bei der letzten WM nur mit 1 von 5 gewonnenen Sets endete. Sato hat eine auffällige Schwäche im Finish‑Spiel – er verpasst durchschnittlich 1,8 Double‑Attempts pro Leg. MacLeod, ein Präzisionsschütze, kann diese Lücken leicht ausnutzen.
Im rechten Halbteil lauern dagegen echte Haifische: der australische Veteran Simon “Boom” Clarke und der irische Trickmaster Conor O’Brien. Beide haben in den letzten zwölf Matches ein Doppel‑Treffer‑Verhältnis von über 75 % und ein durchschnittliches 94‑Punkt‑Ergebnis. Wer hier durchkommt, muss also ein echtes Marathon‑Gefühl mitbringen.
Die reine Auslosung sagt noch nicht alles. Die aktuelle Formkurve ist das eigentliche Schmieröl im Getriebe. Van Gerwen, zum Beispiel, hat seit drei Wochen keinen Triple‑20‑Treffer über 160 Punkte erzielt – ein klarer Indikator für ein mögliches Schwächefeld. Das bedeutet, dass sich die leichten Wege schnell verschieben können, sobald ein Star ins Hintertreffen gerät.
Hier das schnelle Fazit: Setz dein Geld auf Taylor, wenn du ein kleines Risiko eingehen willst, oder auf MacLeod, wenn du das heimliche Ass im Ärmel haben magst. Beide haben im ersten Viertelfinale die leichteste Strecke. Und noch ein Tipp: Check das Live‑Stat‑Feed von dartswettentippsat.com für die neuesten Double‑Treffer‑Zahlen, bevor das Board aufgerollt wird. Jetzt handeln, bevor die Konkurrenz zuschlägt.